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Lernstile und Lerntypen

Welcher Lerntyp bin ich??

Zum Lernen brauchen wir unsere Sinnesorgane. Neben den Augen und den Ohren gehören auch der Geruchs-, Geschmacks- und der Muskelsinn dazu. Wir nehmen neue Informationen über unsere Sinne auf; sie werden dann über die „Autobahn der Neuronen“ ins Gedächtnis weitergeleitet.

So einzigartig wie jeder von uns ist, so unterschiedlich stark ausgeprägt sind die einzelnen Sinnesorgane eines Menschen. Wenn Kinder schneller bzw. langsamer lernen, so hat das oft nichts mit Intelligenz zu tun, sondern mit dem unterschiedlichen Zugang zu den einzelnen Sinnesorganen.

 

Deshalb spricht man von 3 verschiedenen Lerntypen:

Wie nehmen wir unsere Umwelt wahr?

 

Der auditive Lerntyp –

Du bist eine Plaudertasche:

Der auditive Lerntyp

Die gehörte Information kann leicht aufgenommen, behalten und wiedergegeben werden. Mündliche Erklärungen können gut befolgt werden.

Ein auditiver Lerntyp liebt Diskussionen, Debatten und Interviews, Dialoge, Referate und Rollenspiele.

 

Der visuelle Lerntyp –

Deine Augen sind wie ein Fotoapparat:

Der visuelle LerntypLernt am besten, wenn die Information gelesen wird und die Handlungsabläufe beobachtet werden. Es fällt diesem Lerntyp leichter, die Inhalte in Form von Grafiken oder Bilder zu veranschaulichen. Das Wesentliche sollte mit Textmarkern hervorgehoben werden.


Visuelle Lerntypen brauchen eine ansprechende Lernumbebung: ein aufgeräumter Schreibtisch, ausreichend Platz zum Aufhängen von Lernpostern etc.

 

Der kinästhetische Lerntyp –

Du bist ein Wirbelwind:

Der motorische LerntypUnter dem Motto „learning by doing“, soll dieser Lerntyp am Lernprozess unmittelbar beteiligt sein, Handlungsabläufe selber durchführen, während des Lernens sich bewegen, Dinge nachbauen, am besten alles selbst ausprobieren.

Der kinästhetische Lerntyp ist ständig in Bewegung, er tut sich sehr schwer mit der Ordnung und lässt sich sehr leicht ablenken.

Durch die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung und die Anwendung bestimmter kinesiologischer Testungen, ergibt sich ein individuelles Konzept: wie – wann – wo lernt man am effizientesten, wo liegen die Stärken und Schwächen, Stress und Blockaden werden aufgespürt und die natürliche Ordnung wieder hergestellt.

In der Praxisarbeit und auch im Kurs „Lerntechnik“ wird der eigene Lerntyp bestimmt.

Der Zugang zum Informationskanal des einzelnen Lerntypus wird dadurch bestmöglich genutzt, um neue Lerninhalte dauerhaft abzuspeichern.

 

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