Systembrett-Aufstellungen
Systemisch denken bedeutet, dass alles mit allem vernetzt ist und das alles auf alles Einfluß hat, was auf menschlicher Ebene abläuft.
Das Systembrett wird überall dort angewendet, wo es sich um Anliegen handelt, das mehrere Personen (Teams, Systeme, Berufsgruppen) betrifft.
Die Grundthese der Systembrett-Anwendung lautet:
„Was sich klar erkennen lässt, lässt sich (heilen) lösen, und was man nicht erkennen (sehen) kann, darunter muss man leiden.“
„Wer sieht, sieht ein“, sagt Oskar Kokoschka. Dieser Einsicht folgt eine Bewusstwerdung der Konstellationen innerhalb des Systems. Die Arbeit mit dem Systembrett eignet sich
- zur Beschreibung von Dynamiken in verschiedenen Systemen (Familie, Schule, Organisationen)
- zur Darstellung von Beziehungen
- zur Aufstellung von Lösungen und Zielen
- zur Abbildung von inneren Emotionen, Mustern und Gedanken
- zur Veranschaulichung bestehender Hindernisse und Ressourcen
- zur Lösung von Spannungen und Verstrickungen in betrieblichen Systemen
- zur Mobbing- und Burnoutprophylaxe
- usw.
Diese Art der Darstellungsmöglichkeit und Veranschaulichung eignet sich besonders für Personen mit visuellen und kinästhetischen Lern- bzw. Wahrnehmungstyp.
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